Es ist völlig unkompliziert, sog. "Brillen-Ausgabestellen" ...

... mit einfachsten Mitteln in hilfsbedürftigen Ländern einzurichten ...


Dazu bedarf es lediglich eines abschließbaren Raumes in einer kirchlichen Einrichtung, einem Krankenhaus oder einer Sozialstation, wo durch zuverlässige Menschen vor Ort sichergestellt ist, dass die dort gelagerten Brillen kostenlos an die Hilfsbedürftigen ausgegeben werden.

Dazu bedarf es in den Räumen lediglich der Bereitstellung einfacher Regale aus Holz oder Metall, in die simple Schuhkartons eingestellt werden können.

Die Schukartons werden gestaffelt nach den verschiedenen Dioptrien (je nach PLUS/MINUS)  in der passenden Reihenfolge beschriftet und mit den entsprechend in der Brillen-Verwertungsstelle WIAF gGmbH auf den Brillengläsern vermerkten Dioptrienwerten einsortiert.
 


Die Bedürftigen können sich dann ganz leicht durch Ausprobieren einzelner Brillen an diejenigen Dioptrienwerte "herantasten", mit denen Sie am besten sehen.
Dazu werden Leseproben mit alten Zeitungen und im Abstand von ca. 6 Metern mit sog. Sehtafeln gemacht.

Ist durch dieses Probieren geklärt, welche Dioptrienwerte zu dem Bedürftigen am besten passen, kann dieser in dem jeweiligen Brillen-Karton diejenige Brille aussuchen, die ihm von der Größe und Optik her am besten passt.

Mit diesem einfachen und schnellen Probier-Verfahren vor Ort kann man zwar keine 100%-Lösung schaffen, wie bei einer passend vom Optiker hergestellten neuen Brille, aber man kann damit erreichen, dass ein hilfloser und schlecht- oder nichtsehender Mensch eine deutlich verbesserte Sehqualität kostenlos erhält, die ihm mit einem Wert von 50 % bis 80 % immer noch deutlich mehr "weiterhilft", wie "keine Brille".

Kann der Hilfsbedürftige mit dieser "Verbesserung" seiner Sehmöglichkeiten sich im Beruf und zu Hause wieder mehr ins Leben  "einbringen", hat er auch die Chance, damit das Geld zu verdienen, sich eine günstige neue Brille anfertigen zu lassen - falls es solche günstigen Brillen-Produktionen in seinem Lebensraum überhaupt gibt.

Die WIAF-Brillenverwertungsstelle in St. Wendel versendet dann auf Anfrage (E-Mail) der jeweiligen Sozial-Partner vor Ort in den Hilfsgebieten größere Kartons oder auch Paletten mit den verschiedensten Dioptrien-Stärken (sortiert in Folienbeuteln / Kleinkartons), die bei den Sammlungen in Deutschland anfallen, sodass in den sog. "Brillen-Ausgabestellen"  der Anfangsbestand einer Erst-Sendung später jeweils mit denjenigen Dioptrien-Werten aufgefüllt wird, die eben aufgrund der erfolgten Ausgaben an Hilfsbedürftige als Aufstockung wieder neu benötigt werden.

Das Ziel muss sein, dass jede "Brillen-Ausgabestelle" immer mit einem ausreichenden "Grundbestand" verteilt über alle Dioptrienwerte versorgt ist, damit die Hilfsbedürftigen, die oft weite Wege von vielen 100 km zurücklegen müssen, sofort versorgt werden können und die eventuell passenden Brillen sofort mitnehmen können. Niemand hat in diesen Gebieten die Zeit und das Geld, mehrfach den Weg zurücklegen zu müssen.

Schnelle und unkomplizierte Hilfe ist also angesagt und nötig.


 

Auch Sonnenbrillen ohne Stärken ...

... finden Verwendung in bestimmten Gebieten der Welt ...


So können z.B. in hilfsbedürftigen Ländern mit Gebirgsregionen wie dem Himalaya oder den Anden die Augen der Menschen gegen die gefährlichen UV-Strahlungen damit geschützt werden.

In Afrika nützen diese Sonnenbrillen ohne Stärken auch den sog. Albinos.
 

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Besprechung zur Einleitung des nächsten Schrittes ...

... der Vorbereitung des Brillen-Versandes an Hilfsbedürftige in aller Welt ...


Am Mittwoch 23. Januar 2019 traf man sich in der  "Brillen-Verwertungstelle" bei der WIAF gGmbH zur Begutachtung des Sachstandes und zur Besprechung der weiteren Vorgehensweise.

Teilnehmer: 
Christina Hassdenteufel und Martin Schneider von der WIAF gGmbH, Michaela und Michael Roos für die Gudd-Zweck UG, Dr. Stefan Feidt (Mitglied im Rotary Club St. Wendel und Country Member eines südafrikanischen Rotary Clubs) und Kaplan Pater Justin Jenito von der Pfarrei Marpingen, der aus Süd-Indien stammt.
 

v.l.n.r.:  Dr. Stefan Feidt (Rotary Club St. Wendel), Michaela Roos (Gudd-Zweck UG), Martin Schneider (WIAF gGmbH), Kaplan Pater Justin Jenito (Pfarrei Marpingen), Christina Hassdenteufel (WIAF gGmbH).


 

Viele Tausend Brillen stehen bereit ...

... zum Versand an Hilfsbedürftige in aller Welt ...


Bei der Besichtigung des aktuellen Sachstandes konnte festgestellt werden,  dass es in enger Zusammenarbeit der Gudd-Zweck UG mit allen Verantwortlichen der WIAF gGmbH und mit den für dieses soziale Brillen-Projekt eingesetzen Mitarbeitern der WIAF gGmbH in relativ kurzer Zeit gelungen ist, eine funktionierende "Brillen-Verwertungsstelle" nach dem Vorbild des befreundeten und hier kooperierenden  L.S.F. in Hirsingue/Elsass auch bei der WIAF gGmbH in St. Wendel einzurichten und funktionsfähig aufzubauen.

Von "mitmachenden" Optikern, Möbelhäusern, Gemeinden, Schulen und Endkunden gesendete Pakete mit gesammelten alten Brillen wurden angenommen und die Brillen wurden sortiert nach Brauchbarkeit, nach Männer- , Frauen- und Kinderbrillen.

Es erfolgte eine Reinigung in einer gespendeten Spülmaschine (von Küche & Co. in St. Wendel) . 

Danach wurden die brauchbaren Brillen mit einem Scheitelbrechwertmesser der Gudd-Zweck UG nach Dioptrien vermessen, jedes einzelne Brillen-Glas wurde mit seinem Dioptrien-Wert beschriftet und in nach Dioptrien gekennzeichnete Kartons (Spende der Fa. GLOBUS in St. Wendel) einsortiert.

Mittlerweile steht ein Lagerbestand von vielen Tausend Brillen bereit zum Versand an Hilsbedürftige in aller Welt.

Neben der sehr guten Zusammenarbeit mit der WIAF gGmbH konnte sich die Gudd-Zweck UG auch über die engagierte ehrenamtliche Beteilung eines pensionierten Optikers, Herrn Felix Heuel,  aus der Stadt St. Wendel freuen.  Herr Heuel ist der 1. ehrenamtliche Helfer des Projektes  "Brillen-Verwertungsstelle" und aus der guten und verlässlichen Zusammenarbeit mit ihm und seiner angenehmen Zusammenarbeit mit den WIAF-Mitarbeitern schöpft die Gudd-Zweck UG große Hoffnung, mit weiteren ehrenamtlichen Helfern dieses Projekt weiter ausbauen und damit die Menge an Brillen steigern zu können, die an Hilfsbedürftige in aller Welt gesendet werden sollen.

Als erste überwiegend engisch-sprachige "Ziel-Länder", wo Hilfsbedürftige mit Brillen aus der "Brillen-Verwertungsstelle WIAF gGmbH" vesorgt werden sollen, zeichnen sich derzeit  Südafrika und Indien ab.

Dr. Stefan Feidt, der als Mitglied des Rotary Club St. Wendel und in seiner Funktion als früherer Club-Präsident die "Brillen-Aktion" schon vorher viele Jahre begleitet und gefördert hat, hat als sog. "Country-Member" aktuelle  persönliche Kontakte zu einem südafrikanischen Rotary Club geknüpft und will sich bemühen, dass in die dortigen Regionen Brillen aus St. Wendel gesendet und zum Wohle der Menschen unter Mithilfe und Kontrolle des dortigen Rotary Clubs sicher verteilt werden.

Pater Justin Jenito, der als indischer Kaplan im Bistum Tier derzeit in der Pfarrei Marpingen den dort ebenfalls sehr engagiert wirkenden Pfarrer Volker Teklik unterstützt, hat sich bereit erklärt, Kontakte zu katholischen Bistümern, Klöstern und Pfarreien in seine Heimat Süd-Indien zu knüpfen, da im bevölkerungsreichen Indien (ca.1,4 Milliarden Menschen) viele arme Menschen ganz dringend eine kostenlose Sehhilfe benötigen, um lesen, schreiben und arbeiten zu können.

Sowohl Dr. Stefan Feidt, wie auch Pater Justin Jenito konnten sich bei der Begehung der Brillen-Verwertungsstelle WIAF gGmbH persönlich über die dortige Arbeit informieren und die Erkenntnis mitnehmen, dass sich diese Verwertungs-Stelle bereits jetzt in "Liefer-Bereitschaft" mit vielen Tausend geprüften Brillen befindet.

Der nächste Schritt ist nun für die Gudd-Zweck UG, die Transportmöglichkeiten (Pakete / Paletten / Container) in die Hilfsgebiete ganz generell abzuklären und speziell zu prüfen, ob es verbesserte und kostengünstige Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit NON-PROFIT-Organisationen gibt.

Für die Verpackung (Kartons) und den Versand (Porto / Frachtkosten / eventuelle Zölle) der gebrauchten Brillen in die Hilfs-Regionen der Welt werden ab jetzt (bei jetzt bestehender Lieferbereitschaft mit vorhandenem Brillen-Lagerbestand)  Geld-Spenden von hilfsbereiten Unternehmen und hilfsbereiten Privatpersonen benötigt. Für die Annahme dieser zweckgebundenen Spenden für die Aktion "BRILLEN-ohne-GRENZEN" wurde von der WIAF gGmbH bereits ein Spendenkonto eingerichtet. Spenden-Quittungen für erhaltene Spenden werden von der WIAF gGmbH ausgestellt.

Die Gudd-Zweck UG freut sich bei der geplanten weiteren Fortentwicklung und dem Ausbau  dieser Hilfs-Aktion  BRILLEN-ohne-GRENZEN  auf  weitere ehrenamtliche Helfer, die bereit sind, wie Herr Felix Heuel stundenweise im Team der Brillen-Verwertungsstelle mitzuarbeiten. Wenn man bedenkt, dass jede versendete Brille aus St. Wendel irgendwo auf der Welt einem Menschen wieder die Teilnahme am Arbeitsleben ermöglicht, ist diese Hilfe hocheffizent und jeden ehrenamtlichen Einsatz wert.

Vielen Dank seitens der Gudd-Zweck UG weiterhin  an alle Leser und "mitmachenden" Unterstützer, Spender, Helfer ...


 

youtube-Video ...

...über den Einsatz eines einfachen Brillen-Sortiertisches der Gudd-Zweck UG ...

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youtube-Video:  https://youtu.be/Xf3OZLWfzPc  (Brillen-Sortiertisch der Gudd-Zweck UG)


 

youtube-Video ...

... über die Benutzung eines Scheitelbrechwertmessers der Gudd-Zweck UG zur Ermittlung der Dioptrien ...

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youtube-Video:  https://youtu.be/B4gg9ViQjFk   (Scheitelbrechwertmesser der Gudd-Zeck UG)



 

youtube-Video ...

... GLOBUS-Kartons werden bei der Gudd-Zweck UG eingesetzt als "Brillen-Sortierkartons" ...

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youtube-Video:  https://youtu.be/bBF5ftLapNU   (Brillen-Sortierkartons der Gudd-Zweck UG)



 

Diese Optiker-Werkzeuge werden benötigt ...

... um die gebrauchten Brillen zu bearbeiten ...


Diese Utensilien wurden jetzt ebenfalls gespendet vom 2.Vorsitzenden der EDA, Herrn Reinhard Müller, Optiker in Blaufelden.
 

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Die Sortierung der vermessenen Brillen ...

... erfolgt in GLOBUS-Kartons bei der WIAF gGmbH ...


Die engagierten Helfer/Helferinnen bei der WIAF gGmbH, reinigen und vermessen mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer die gesammelten Brillen und sortieren diese dann in den von GLOBUS geschenkten Kartons ein - nach Dioptrien sortiert.  

Dieses sehr gewissenhafte Arbeiten mit wenigen Mitteln in der Brillenverwertung bei der WIAF gGmbH führt am Ende dazu, dass armen Menschen weltweit mit einer kostenlosen Brille zur  "Teilhabe am Arbeitsleben" geholfen werden kann, die ohne Brillen "verloren" wären.

Vielen DANK an alle, die hier bei der Brillen-Aktion  "mitmachen", in welcher Form auch immer.
 

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Herr Felix Heuel aus St. Wendel ...

... leistet ehrenamtliche Unterstützung als pensionierter Optiker ...


... und bringt sein Wissen und seine Erfahrungen in das Brillen-Verwertungsprojekt von Michaela Roos (Gudd-Zweck UG)  in Zusammenarbeit mit der WIAF gGmbH in St. Wendel ein. Vielen Dank dafür.

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Die engagierten Helferinnen & Helfer bei der WIAF gGmbH ...

... reinigen und sortieren die gebrauchten Brillen ...

... vermessen die Dioptrien der Brillengläser mit dem Scheitelbrechwertmesser der Gudd-Zweck UG ...

 

... und sortieren die gekennzeichneten Brillen ...

... in die vorbereiteten Kisten mit den verschiedenen Sehstärken ein ...

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Diese Optiker-Werkzeuge werden benötigt ...

... um die gebrauchten Brillen zu bearbeiten ...

Diese Utensilien wurden gespendet vom 2.Vorsitzenden der EDA, Herrn Reinhard Müller, Optiker in Blaufelden.
 

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Sachspenden KARTONS MIT DECKEL ...

... von GLOBUS St. Wendel ...

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Für die Zwischenlagerung, die Sortierung und den späteren Versand der gereinigten und vermessenen Brillen bedarf es immer wieder stabiler Kartons mit Deckel, die sich in den Räumlichkeiten aus Platzgründen stapeln lassen, aber auch zum späteren "stabilen Transport in die Welt" als Karton-Versand oder auf Euro-Paletten geeignet sind.
Daher sind wir von BRILLEN-ohne-GRENZEN dankbar, dass dieses gemeinsame Projekt mit der WIAF gGmbH auch durch die Fa. GLOBUS in St. Wendel mit regelmäßigen Karton-Spenden unterstützt wird. 
Auch hier zählt:  Jede Art von konkreter Hilfe und Unterstützung ist wichtig. DANKE daher an das GLOBUS-Team.
 

Im Rahmen der Vermessung der Brillen müssen diese nach verschiedenen definierten Kriterien sortiert und gelagert werden - auch dafür werden entsprechend beschriftete Kartons-mit-Deckel benötigt.

 

Erste Vermessungsarbeiten laufen bei der WIAF gGmbH an ...

... mit einem gebrauchten Scheitelbrechwertmesser der Gudd-Zweck UG ...

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Timo & Marco Schranz von OPTIK SCHRANZ ...

... unterstützen das Projekt "Brillenverwertungsstelle" bei der WIAF gGmbH ...


Um die eigene "Brillenverwertungsstelle" in St. Wendel aufbauen zu können, benötigen die WIAF gGmbH und die Gudd-Zweck UG einen weiteren kompetenten Partner aus dem Kreis der ausgebildeten und erfahrenen Optiker, der sich mit seinem Wissen an der Ausbildung der künftigen "Brillen-Vermesser" in den Räumlichkeiten der WIAF gGmbH in St. Wendel beteiligt und dort bei anfallenden Fachfragen mit Rat und Tat zur Seite steht bzw. für Rückfragen per E-Mail erreichbar ist.

Somit ist für dieses Projekt auch die "fachliche Betreuung" durch einen Optiker aus der Region sicher gestellt, der seinen Einsatz für das Projekt ehrenamtlich erbringt.
 

Timo und Marco Schranz zeigen Michaela Roos (Gudd-Zweck UG) die vor kurzem renovierten Räume in Baumholder. Die moderne und dennoch natürliche Optik in einer Kombination von massivem Eichenholz mit schwarzem Metall kommt sehr gut bei den Besuchern an.


 

4 Bilder von OPTIK SCHRANZ in Baumholder, dem "Stammhaus" des Unternehmens, welches in der 3.Generation nun von Timo und Marco Schranz geführt wird.


 

Am 08.09.2018 besuchte Michaela Roos (Gudd-Zweck UG) OPTIK SCHRANZ in der Filiale in Freisen.
Timo Schranz überreichte in den frisch renovierten Räumen nicht nur weitere gesammelte Brillen, sondern erklärte auch seine Bereitschaft, sich gemeinsam mit seinem Bruder Marco Schranz (Filiale in Baumholder) an dem neuen Projekt "Brillen-Verwertungsstelle" in Zusammenarbeit mit der WIAF gGmbH in St. Wendel zu beteiligen. Die Inhaber von OPTIK SCHRANZ sind also über das normale Maß hinaus engagierte Unterstützer unseres Hilfs-Projektes BRILLEN-ohne-GRENZEN.
www.optikschranz.de


 

4 Bilder von OPTIK SCHRANZ in Freisen, der saarländischen Filiale des Unternehmens.


 

OPTIK SCHRANZ ist bei Fragen der Brillenverwertungsstelle am besten per E-Mail erreichbar:
E-Mail:   optik-schranz@t-online.de




 

KÜCHE & Co. in St. Wendel unterstützt die WIAF gGmbH ...

... mit der Übergabe einer Spülmaschine als Sachspende für die „Brillen-Verwertungsstelle“ ...

v.l.n.r.: Monika Backes (WIAF gGmbH), Alexander Hoffmann (WIAF gGmbH), Christina Haßdenteufel (WIAF gGmbH), Calogero Bellia (Küche & Co St. Wendel, Bellia-Einbauküchen), Gabriele Rauber (Geschäftsführerin WIAF gGmbH), Hans Josef Scholl (Geschäftsführer WIAF gGmbH), Monika Schnapka (u-Nika-t), Michaela Roos (Gudd-Zweck UG), Martin Schneider (WIAF gGmbH), Michael Roos (Gudd-Zweck UG)


 

St. Wendel / WIAF gGmbH

Ab 01.09.2018 ist in den Räumlichkeiten der WIAF gGmbH in enger Zusammenarbeit mit der Gudd-Zweck UG der nachhaltige Aufbau einer eigenen kleinen sog. „Brillen-Verwertungsstelle“ im Landkreis St. Wendel geplant.

Das Know-How dazu bekommen die beiden Beteiligten kostenlos vom franz. Hilfe-Verein L.S.F. (Lunettes sans frontiere = Brillen ohne Grenzen) im Rahmen einer deutsch-französischen „Brillen-Freundschaft“, denn die Franzosen helfen seit mehr als 42 Jahren hilfsbedürftigen Menschen in bis zu 56 Ländern mit dem Versand kostenloser Brillen und werden von der Gudd-Zweck UG im Rahmen der Aktion www.BRILLEN-ohne-GRENZEN.de  mit „alten“ Brillen aus Deutschland versorgt.

Um ergänzend vor allem Hilfsbedürftige in englisch-sprachigen Ländern in Zukunft mit kostenlosen gebrauchten Brillen versorgen zu können, ist nun bei der WIAF gGmbH eine eigene „Brillen-Verwertungsstelle“ im Aufbau.

Um die gesammelten Brillen aufbereiten zu können, müssen diese zunächst gereinigt werden. Dankenswerterweise hat daher der Inhaber von Küche & Co in St. Wendel, Herr Calogero Bellia, mit freundlicher Unterstützung von Frau Ulrike Eisenbarth, als Sachspende am 21.08.2018 auf dem Gelände der WIAF eine „Spülmaschine“ übergeben, die nun für die neuen Zwecke umgerüstet und funktionsfähig installiert wird.

Es ist sehr erfreulich, dass ein St. Wendeler Unternehmer nicht nur hilft, gebrauchte Brillen in seinem eigenen Geschäft zu sammeln, sondern sich darüber hinaus auch an der Umsetzung dieses sozialen nationalen/internationalen Projektes beteiligt und damit auch auf die unterstützungswürdige Arbeit der WIAF gGmbH ganz allgemein aufmerksam macht.

Die WIAF gGmbH (St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie) wurde im Mai 1996 als gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in St. Wendel gegründet. Gesellschafter der WIAF gGmbH sind der Ausbildungs– und Fortbildungsförderverein e.V. des Landkreises St. Wendel sowie die Stiftung Hospital St. Wendel.

Als gemeinnützige Bildungseinrichtung ist es der Auftrag der WIAF, berufs- und personalisierte Bildung als Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt zu leisten. Die WIAF übernimmt im Landkreis St. Wendel Verantwortung für Benachteiligte zur Schaffung von Chancengleichheit. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen eine sozialpädagogische Begleitung und Beratung zur persönlichen Entwicklung, die die WIAF zusätzlich anbietet.

Die WIAF versteht Bildung als Verzahnung von beruflichen und persönlichen Aspekten. Wichtig ist dabei die gemeinsame Vereinbarung von Lern- und Entwicklungszielen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenswelt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die WIAF steht für einen wertschätzenden Umgang mit den TeilnehmerInnen, sowie für Transparenz im Umgang mit Teilnehmenden, KollegInnen und Auftraggebern.

Mit der Qualität ihrer Dienstleistung ist die WIAF erst dann zufrieden, wenn auch ihre Kunden zufrieden sind.

WIAF gGmbH
Welvertstraße 8
66606 St. Wendel
Fon: 0 68 51 / 91 295 - 0
E-Mail: info@wiaf.de
Homepage: www.wiaf.de


 

Möglichkeiten für einen Sehtest ...

... in hilfsbedürftigen Ländern der Erde ...


... gibt es nach verschiedenen Methoden, die uns freundlicherweise von Herrn Sven Borgmann (Optic-Handel Fragstein)  per Bild zur Verfügung gestellt wurden:

Landoltringe

Snellen-Haken (E-Haken)

Buchstaben

Zahlen

Kinderteste

Mit diesen Methoden kann vor Ort im hilfsbedürftigen Land ungefähr (niemals ganz perfekt) ermittelt werden, welche Sehstärke der hilfsbedürftige Mensch auf beiden Augen jeweils hat.
 

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Adresse der WIAF gGmbH

... als Brillen-Verwertungsstelle im Landkreis St. Wendel ...


WIAF gGmbH | St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie
gemeinnützige GmbH

Welvertstraße 8
66606 St. Wendel
  
Fon: 0 68 51 / 91 295 - 0 (Zentrale)
Fax: 0 68 51 / 91 295 - 20
E-Mail: info@wiaf.de
Homepage: www.wiaf.de
 
Geschäftsführer: Gabriele Rauber, Hans-Josef Scholl
Amtsgericht Saarbrücken, HRB 81187
USt.-IdNr. DE221859066


Ansprechpartnerin für das
Projekt "BRILLEN-ohne-GRENZEN":
Frau Christina Haßdenteufel
Fon: 0 68 51 - 91 295 -122
E-MaiI : christina.hassdenteufel@wiaf.de


Ansprechpartner für Spenden an das
Projekt "BRILLEN-ohne-GRENZEN":
Herr Martin Schneider
Verwaltungsleiter und Prokurist
Fon:0 68 51 - 91 295 - 0
E-Mail: martin.schneider@wiaf.de


Anleiterin Projekt „Für jeden Ebbes“:
Frau Monika Backes
E-Mail: monika.backes@wiaf.de



Anleiter Projekt „De Knauber“:
Armin Müller
E-Mail: armin.mueller@wiaf.de


 

Sachspenden KARTONS MIT DECKEL ...

... von GLOBUS St. Wendel ...


 

Für die Zwischenlagerung, die Sortierung und den späteren Versand der gereinigten und vermessenen Brillen bedarf es immer wieder stabiler Kartons mit Deckel, die sich in den Räumlichkeiten aus Platzgründen stapeln lassen, aber auch zum späteren "stabilen Transport in die Welt" als Karton-Versand oder auf Euro-Paletten geeignet sind.
Daher sind wir von BRILLEN-ohne-GRENZEN dankbar, dass dieses gemeinsame Projekt mit der WIAF gGmbH auch durch die Fa. GLOBUS in St. Wendel mit regelmäßigen Karton-Spenden unterstützt wird. 
Auch hier zählt:  Jede Art von konkreter Hilfe und Unterstützung ist wichtig. DANKE daher an das GLOBUS-Team.


 


Die Nutzung des LOGOS vom GLOBUS St.Wendel wurde uns ausdrücklich gestattet.




 

Sachspende Spülmaschine ...

... von Küche & Co an die WIAF ...

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v.l.n.r.: Monika Backes (WIAF gGmbH), Alexander Hoffmann (WIAF gGmbH), Christina Haßdenteufel (WIAF gGmbH), Calogero Bellia (Küche & Co St. Wendel, Bellia-Einbauküchen), Gabriele Rauber (Geschäftsführerin WIAF gGmbH), Hans Josef Scholl (Geschäftsführer WIAF gGmbH), Monika Schnapka (u-Nika-t), Michaela Roos (Gudd-Zweck UG), Martin Schneider (WIAF gGmbH), Michael Roos (Gudd-Zweck UG)
 

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Brillen-für-Indien ...

... in Zusammenarbeit mit P. Justin Jenito ...



.........................................................
THE ESSENCE OF GOD IS LOVE.
AND THE ESSENCE OF LOVE IS
GIVING ONE'S OWN SELF.
.........................................................
P. JUSTIN JENITO OCD
KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE
MARIA HIMMELFAHRT
KIRCHBERG 10
66646 MARPINGEN
SAARLAND
DEUTSCHLAND
Handy /Cell No: 0049 - 15145064171
E-Mail: justinjenito@gmail.com


 

Pater Justin Jenito ist derzeit als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Marpingen/Saarland tätig. Es gefällt ihm sehr gut im Saarland und er hat sich in Marpingen nicht nur gut eingelebt, sondern ist auch gut integriert und vernetzt.
Er stammt aus Indien, wo sich derzeit nur ca. 3,8 % der 1,4 Milliarden Inder zum christlichen Glauben bekennen, wie z.B. seine Familie.
Er spricht mehrere Sprachen: Indisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch.
Aufgrund seiner Vielsprachigkeit und seiner guten Kontakte zu Priestern, Klöstern und sozialen Einrichtungen in Indien, ist P. Justin Jenito der perfekteste und zuverlässigste Kooperatioonspartner für den Aufbau einer Aktion "Brillen-für-Indien", denn in den dortigen Slums der großen Städte und auf dem armen Land gibt es viele Menschen, die keine Brillen haben und sich auch keine Brille leisten und beschaffen können.
Sie sind auf eine kostenlose Unterstützung mit einer Brille existentiell angewiesen, um in der Schule als junger Mensch lesen und lernen zu können bzw.als Erwachsener Geld verdienen und die Familie damit ernähren zu können.
Jeder in Deutschland, der selbst eine Brille benötigt, weiß genau, was es für ihn bedeuten würde, wenn er keine hätte.


 


Am 03.09.2018 hat P.Justin Jenito gemeinsam mit Michaela & Michael Roos (Gudd-Zweck UG) an der sog. "Brillen-Fahrt" der Einrichtungshäuser EHRMANN-GILB & BINGO aus Landau und Umgebung teilgenommen, und sich bei der Fahrt ins Elsass nach Hirsingue zum Hilfe-Verein L.S.F. (Lunettes sans frontiere) von den bisherigen Aktivitäten der Aktion BRILLEN-ohne-GRENZEN und den gemeinsamen Möglichkeiten für ein "INDIEN-PROJEKT" persönlich überzeugt.


 

Für Ihre Spenden ...

... nachfolgend die Bankverbindung:


Kontoinhaber: WIAF gGmbH
Institut: Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land
IBAN: DE15 5929 1000 0000 3304 00
 
Verwendungszweck:
Spende BRILLEN-ohne-GRENZEN

Mit Ihren Spenden auf das o.g. Konto der WIAF gGmbH unterstützen und fördern Sie gezielt das Hilfs-Projekt BRILLEN-ohne-GRENZEN, indem die benötigten Verpackungs- und Portokosten aufgebracht werden können für den Versand der aufbereiteten und vermessenen Brillen in Brillen-Paketen in alle Welt zu den Hilfsbedürftigen.
Ebenso können mit Ihren Spenden benötigte Materialien, Werkzeuge, Utensilien für die Herrichtung und den Betrieb/Unterhalt der sog. Brillen-Verwertungsstelle beschafft werden.

Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen! Danke!

SPENDENBESCHEINIGUNGEN erhalten Sie dann direkt von der WIAF gGmbH.


 

Grundlage der Zusammenarbeit ...

für WIAF gGmbH & Gudd-Zweck UG ...


... ist das Schreiben der WIAF gGmbH vom 16.05.2018 und die jeweils getroffenen Vereinbarungen zu den nötigen Einzelschritten in der Umsetzung der sog. "Brillen-Verwertungsstelle".
 

Das Erbe des Paters ...

... ist die Grundlage der Zusammenarbeit ...


Der Aufbau der Brillen-Verwertungsstelle bei der WIAF gGmbH in St. Wendel basiert auf dem Know How und den Erfahrungen des französischen Hilfe-Vereins L.S.F. (Lunettes sans frontiere), der im Rahmen der "deutsch-französischen Brillen-Freundschaft" von der Gudd-Zweck UG aus Deutschland seit Jahren mit alten Brillen versorgt wird.
 

pdf-Datei: 2018-08-26_Das-Erbe-des-Paters_LSF
Hier geht´s zum L.S.F.