"BRILLEN-ohne-GRENZEN" verfolgt seit Mitte 2020 folgende Strategie:

„3-Säulen“ + "4 Sahne-Häubchen"

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1. Säule = „DIREKT-HILFE“


Gebrauchte Brillen sammeln, reinigen, vermessen, sortieren und an Brennpunkte in aller Welt unkompliziert mit kleinen Paketen unter 5 kg schnell versenden - dazu bedarf es vor Ort in den armen Ländern keiner Investitionen in Räumlichkeiten, Personal usw.
Es genügen zuverlässige Kontakte zu Sozialstationen, zu NGOs, zu kirchlichen Stellen, zu etablierten gemeinnützigen Vereinen mit langjährigen nachhaltigen Aktivitäten, die dann die erhaltenen Brillen an die Hilfsbedürftigen und sehbehinderten Menschen verteilen.

Unser Haupt-Abnehmer für die in unserer eigenen sog. "WIAF-Brillenverwertungsstelle" in St. Wendel (Saarland) und in der sog. "Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle-Oberkirchen" aufbereiteten "gebrauchten Brillen" ist der langjährige Kooperationspartner "L.S.F. Lunettes sans frontiere" im Elsass, der die von uns (bei sog. Brillen-Fahrten - z.B. mit Schüler-Film) erhaltenen Brillen seit mehr als 45 Jahren in bis zu 56 arme Länder der Welt mit vielen kleinen Paketen wöchentlich versendet. 

Ergänzend bauen wir eigene Versand-Strukturen und Kontakte in arme Länder auf z.B. UGANDAINDIENTOGOINDONESIEN , UGANDANEPAL BRASILIENSRI-LANKA, usw.


 

2. Säule = „HILFE-zur-SELBSTHILFE“


Aufbau kleiner EDA-Optiker-Werkstätten (wie z.B. in Manila) in armen Ländern/Gebieten der Welt, sodass dort vor Ort genau passende Brillen aus gespendeten "Fassungen ohne Gläser" mit angepassten und eingebauten Gläsern hergestellt und verkauft werden können und sich die Menschen damit auch selbst „ernähren“ können.
Dazu müssen vor Ort "zuverlässige & nachhaltige Strukturen" vorhanden sein oder aufgebaut werden, wie dies z.B. unsere Kooperationpartner, die EDA-Optiker, bei Ihren Projekten in armen Ländern machen.

Um hier besser zusammenwirken zu können, wurden in Oberkirchen (Saarland), direkt neben dem Café Edelstein, in dem altehrwürdigen Sandsteingebäude der "Alten Schule", mit Unterstützung derGemeinde Freisen, Räumlichkeiten für die erste sog. "EDA-Optiker-Ausbildungswerkstatt"  in Deutschland geschaffen.

Hier werden z.B. von Augenoptikermeister Konrad Enzel aus Heilbronn für den EDA (Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker) interessierte Optiker aus dem Inland und auch aus dem Ausand an den EDA-Klein-Maschinen eingearbeitet und auf den Einsatz in armen Ländern vorbereitet, da diese EDA-Maschinen auch weltweit in solchen Regionen eingesetzt werden können, wo ständige Strom-Schwankungen den Einsatz hochkomplizierter Maschinen unmöglich machen.


 

3. Säule = "FINANZIERUNG mit GUDD-ZWECK-IDEEN"


Erfahrungsgemäß sind stark wachsende Hilfs-Projekte auch auf ständig wachsende Spenden-Eingänge angewiesen, um die mit jedem Wachstum auch steigenden Kosten decken zu können.

Bei "Schwankungen" in den Spenden-Eingängen, die oft nicht vorhersehbar und nicht kalkulierbar sind, können Hilfs-Projekte auch sehr schnell scheitern, wenn deren Finanzierung nicht nachhaltig aufgebaut wird.

BRILLEN-ohne-GRENZEN arbeitet daher mit einer wachsenden Anzahl von "Gudd-Zweck-Kooperationspartnern" daran, durch den gemeinsamen Einsatz und die Umsetzung von eigenen "Gudd-Zweck-IDEEN" im Wirtschaftsleben mit z.B. speziellen Gudd-Zweck-PRODUKTEN oder auch Gudd-Zweck-DIENSTLEISTUNGEN jeweils "anteilige kleine Spenden-Beträge" sich zusammen mit den "mitmachenden" Partnern dann sozusagen "selbst zu verdienen". 

Damit soll einerseits klargestellt werden, dass die eigenen Hilfs-Aktionen in erster Linie nicht durch "fremde Geld-Spenden" aufgebaut und erhalten werden sollen, sondern sich auf die Entwicklung und die Umsetzung eigener Gudd-Zweck-IDEEN mit geeigneten Kooperationspartnern nachhaltig und dauerhaft stützen sollen, im Sinne eigener "SPENDEN-Quellen" mit entsprechenden Spenden-Anteilen.

Hier wird z.B. verwiesen auf die bereits langjährige Kooperation mit dem Unternehmen Gebr. KÖNIG,  Hersteller hochwertiger orthopädischer Matratzen, der je verkaufter KÖNIG-Matratze  dann  2 €  als anteilige Spende für  klar festgelegte Hilfs-Projekte abführt. Mehr erfahren Sie hier.

Besonders große Hoffnungen setzt BRILLEN-ohne-GRENZEN auf die Kooperation mit der Marke HEADRIX in Berlin. 
Gemeinsam mit HEADRIX wurde eine "Gudd-Zweck-BRILLEN-KOLLEKTION" entwickelt, die auf der Innenseite der Bügel gekennzeichnet ist mit dem genau passenden Slogan "help with a smile"  (Hilf mit einem Lächeln!). 
Aus der Listung und dem Verkauf dieser "Gudd-Zweck-BRILLEN-KOLLEKTION" bei möglichst vielen "mitmachenden" Optikern erhält dann BRILLEN-ohne-GRENZEN von HEADRIX kleine Spenden-Anteile, die sicherlich einen guten Beitrag zur stabilen Finanzierung der Hilfs-Aktion leisten werden. Wir freuen uns daher sehr über jeden Optiker, der diese Brillen-Kollektion künftig seinen Kunden anbieten wird und damit gleichzeitig Gutes tut.


 

4 SAHNE-HÄUBCHEN ...

... wären weitere Unterstützungsmöglichkeiten unserer engagierten "Mitmacher" ...


(a)  Kleine Spenden-Boxen
Wir freuen uns über jeden "mitmachenden" Optiker, und über jede "mitmachende" Apotheke, die sich ergänzend zum Sammeln von gebrauchten Brillen (1. Säule) auch noch entschließen könnten, in ihren Räumlichkeiten an geeigneten Stellen kleine Spenden-Boxen aufzustellen und entsprechend zu beschriften. 
Die engagierten Endkunden, die ihre gebrauchten Brillen "in gute Hände" abgeben wollen, wissen genau, dass dafür auch bei Hilfs-Projekten letztlich Geld benötigt wird, um diese Hilfs-Aktionen durchführen zu können.
BRILLEN-ohne-GRENZEN  arbeitet extrem sparsam und effektiv, aber für den Haupt-Kosten-Faktor  (Portokosten zum Versand der Brillen-Pakete in die ganze Welt bzw. für Frachtkosten zum L.S.F.) benötigen auch wir immer genug Geld.
Aus unseren bisherigen "Berechnungen" wissen wir,  dass wir  für einen wirklich "minimalen Betrag" von nur 0,50 €/Brille es schaffen, die ganze Struktur des Hilfs-Projektes zu finanzieren - einschließlich dem Versand der gereinigten, sortierten, vermessenen Brillen in die armen Länder. Wir können uns daher sehr gut vorstellen, dass Endkunden bereit wären, neben der Abgabe der "alten" Brille auch noch 0,50 € in eine bereitgestellte "Gudd-Zweck-SPENDEN-BOX" zu werfen, um damit auch konsequent bis zum Postversand zu helfen und einen "Mini-Anteil" an der Finanzierung des Hilfs-Projektes selbst zu übernehmen.


(b)  Sach-Spenden
Viele "mitmachende" Optiker haben in ihren Lagerräumlichkeiten ausgediente und abgeschriebene Gegenstände,die sie selbst nicht mehr im eigenen Tagesgeschäft benötigen und nicht mehr benutzen.
Diese ausrangierten Gegenstände (kleine Maschinen, Werkzeuge, Lupen usw.) können unsere "Gudd-Zweck-Kooperationspartner", die EDA-Optiker eventuell sehr gut in den EDA-Optiker-Werkstätten in armen Ländern gebrauchen.

Eine EDA-Liste mit interessanten Geräten, die man beim Aufbau von EDA-Optiker-Werkstätten in armen Ländern als "Gebrauchtgeräte" noch gut nutzen und sinnvoll einsetzen könnte, finden Sie hier.


(c)  Persönliche Mitwirkung im Urlaub (3 Wochen) in EDA-Optiker-Werkstätten in armen Ländern
Vielleicht haben unsere "mitmachenden" Optiker ja auch persönliches Interesse daran, einmal im eigenen Urlaub (3 Wochen) ins Ausland zu fliegen und  nach gründlicher Vorbereitung der Reise durch den EDA dann selbst in einem motivierten EDA-Team  "Hilfe-zur-Selbsthilfe" zu leisten.
Oder man kennt  daran interessierte Optiker oder man hat in seinem eigenen Unternehmen junge Optiker mit Interesse - dann bitte einfach diese tolle Idee und Möglichkeit weitersagen und mit Reinhard Müller in Blaufelden (1. Vorsitzender des EDA) direkt Kontakt aufnehmen.


(d) Spenden-Überweisungen  für BRILLEN-ohne-GRENZEN  an den gemeinnützigen Verein "Rotary-Hilfe-Tholey-Bostalsee e.V."
Ganz bewußt sprechen wir diesen Punkt  "Geld-Spenden" hier ganz zuletzt an. Wir wissen ja genau, dass Sie alle privat und in den Unternehmen fast täglich um Spenden-Gelder gebeten und fast "angebettelt" werden. 
Jeder von Ihnen hat sicherlich ständig seine liebe "innere Not" damit, welches Hilfs-Projekt man mit einer Geld-Spende unterstützen und welches man ignorieren soll.
Falls jemand von Ihnen bei entsprechender Abwägung der Hilfs-Aktionen zu dem Ergebnis kommen sollte, dass BRILLEN-ohne-GRENZEN  von Ihnen auch eine kleine Geld-Spende bekommen sollte, dann wären wir natürlich auch dafür sehr dankbar - denn auch bei uns gilt natürlich: JEDER CENT ZÄHLT!

Die korrekte Annahme und Verwaltung der Spenden-Gelder (inkl. Spenden-Bescheinigungen) für das Hilfs-Projekt  BRILLEN-ohne-GRENZEN erfolgt ausschließlich über den gemeinnützigen Verein "Rotary-Hilfe-Tholey-Bostalsee e.V." -  Alles weitere finden Sie hier.



 

Bei den Säulen 1 und 2 gilt: "sowohl - als auch"


Warum es bei Hilfs-Aktionen für sehbehinderte Menschen in armen Ländern niemals zwischen den Säulen 1 und 2 ein "entweder - oder", sondern immer nur ein "sowohl - als auch" geben darf, ergibt sich aus einem einfachen Vergleich/Bild:

Niemand käme ernsthaft  im Falle einer Hungersnot in einem armen Land der Welt auf die Idee, die Menschen zunächst auf ein langjähriges Agrarstudim zu verweisen, damit sie sich anschließend im Sinne "Hilfe-zur-Selbsthilfe"  selbst versorgen/ernähren können.
Jedem vernünftigen Menschen ist klar, dass zunächst schnell und unkompliziert mit gespendeten Lebensmitteln geholfen werden muss, damit die so im 1. Schritt gerettenen Menschen danach im 2. Schritt eben die Selbsthilfe erlernen können. Umgekehrt funktioniert es nicht.

Genau so ist es auch die richtige Reihenfolge und macht es Sinn bei Brillen-Hilfs-Projekten. Im 1. Schritt muss es schnelle "Direkt-Hilfe" in betroffenen Regionen geben und danach im 2. Schritt dort, wo die Infra-Struktur es nachhaltig zulässt, muss eben "Hilfe-zur-Selbsthilfe" aufgebaut werden.

Dieser "Leitsatz" der EDA-Optiker gibt uns bei BRILLEN-ohne-GRENZEN die richtige Richtung, das richtige Ziel, aber auch die richtige Reihenfolge und die nötige Kombination der Hilfs-Möglichkeiten vor:  "Gib einem Hungernden einen Fisch und er wird einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen und er wird nicht mehr hungern." 

Wir ergänzen: Zuerst mit dem geschenkten Fisch das Verhungern verhindern - danach das Fischen lehren!

Viele "mitmachende"  Optiker,  ApothekenSchulen,  Gemeinden/Städte , Brillen-Hersteller/-Großhändler/-Lieferanten und auch viele Privat-Personen unterstützen schon BRILLEN-ohne-GRENZEN.

Wir freuen uns und warten auch auf SIE.


 

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