EDA - Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker

LIEBE ZUM BERUF UND HILFE ZUR SELBSTHILFE IN ANDEREN KULTUREN ...


Der 'Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker' ist ein Team deutscher Augenoptiker und Augenoptikerinnen, "mit Herz und Hand", die sich für ein paar Wochen in eine andere Kultur begeben und dort voll engagieren.

Meistens geht eine monatelange Vorbereitungszeit voraus und eine Nachbetreuung schließt sich an, um den Erfolg zu sichern.


EDA hat es sich zum Ziel gemacht,
 
1.)    individuelle Brillen für die bedürftigen Menschen anzufertigen, und sie
2.)    zu einem sehr günstigen Preis herzustellen und
3.)    Einheimische dazu auszubilden und auszustatten, dass sie es ihren Landsleuten nachhaltig anbieten können.
 

Reinhard Müller – 2. Vorsitzender EDA
Rothenburger Straße 5
74572 Blaufelden
Fon: 0 79 53 / 266
E-Mail: info@mueller-blaufelden.de


Egon Scheich – 1. Vorsitzender EDA
Ludwigstr. 29
84524 Neuötting
Fon: 0 86 71 / 97 95 90


Mehr erfahren Sie hier:  www.eda-information.de 

Auf der Homepage der EDA finden Sie auch die wichtigen Hinweise, wie Sie die EDA und damit hilfsbedürftige Sehbehinderte in aller Welt durch eine Mitgliedschaft oder durch Geld-und Sachspenden unterstützen können.


EDA-Konto für Spenden-Einzahlungen:

IBAN: DE 51 710 610 09 00 00 116 289  

BIC:  GENODEF1AOE     "VR meine Bank"  -  Raiffeisenbank Altötting


Sofern Spender gezielt das geplante neue Projekt von BRILLEN-ohne-GRENZEN und dem ABI-Jahrgang-1979 (Privates Johannesgymnasium in Lahnstein) zusammen mit der EDA zugunsten von Pater Harald Adler (sscc) in Manila auf den Philippinen unterstützen wollen, sollte die Spende bei der Überweisung mit dem Vermerk ‘Spende Manila’ versehen werden.

Nicht zu vergessen:  Angabe der "Spender-Adresse"  (wegen der Spendenbescheinigung – falls gewünscht) !

 



Hier ein sehr interressantes neues Video von Reinhard Müller und seiner Idee "Rapid Classes":

VIDEO:  http://www.eda-information.de/images/rapidglasses%20m.mp4

 

RapidGlasses:

Wir können damit innerhalb von 10 Minuten  -auch mit dem Strom einer Autobatterie- und wenig technischem Maschinenpark präzise, individuelle und modische Brillen machen.


 

Unser Besuch am 23.11.2017 bei Reinhard Müller in Blaufelden ...

... hat uns absolut von den großartigen Ideen und Konzepten der EDA überzeugt!

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v.l.n.r.: Michael Roos (Rotary Club St. Wendel),  Michaela Roos (Gudd-Zweck UG), Reinhard Müller (Optiker in Blaufelden und 2.Vorsitzender der EDA)

 


Am 23.11.2017 haben wir Reinhard Müller als 2.Vorsitzenden der EDA in seinem Optiker-Geschäft in Blaufelden persönlich besucht.

Mit absolut überzeugenden Argumenten hat uns Reinhard Müller die genaue Strategie der EDA bei ihren Auslandsprojekten erläutert und dabei insbesondere aufgezeigt, wie die EDA es schafft, mit relativ geringem finanziellem Aufwand von nur ca. 1.600,00 € die technischen Voraussetzungen zu schaffen, in hilfsbedürftigen Ländern engagierten Menschen zu helfen, genau passende Brillen zu produzieren, die vor Ort hergestellt werden, vom Preis her für die Hilfsbedürftigen vor Ort absolut erschwinglich sind und damit echte "Hilfe zur Selbsthilfe" ermöglicht wird - zu vertretbaren Projekt-Kosten.



 

Claudia Büdel ist Optometristin und Augenoptikerin ...

... und schreibt als Autorin für die Fachpresse auch über die EDA ...


Frau Claudia Büdel
Optometristin
Staatlich geprüfte Augenoptikerin
Augenoptikmeisterin
Autorin für die Fachpresse
Mobil: 0049 / 175 89 11 423
E-Mail: Claudia.Buedel@gmail.com 

 

Checkpoint ... Meisterschüler engagieren sich für Malawi ...

Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker und Fachakademie für Augenoptik München werden Partner


Der Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker (EDA) ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder ihn so beschreiben:
„Ein Team deutscher Augenoptiker und Augenoptikerinnen mit Herz und Hand, die sich für ein paar Wochen in eine andere Kultur begeben und dort voll engagieren.“
Die Augenoptiker(meister) reisen in Entwicklungsländer, geben dort ihr Wissen weiter und richten Werkstätten mit den notwendigsten Geräten ein. Meistens geht dem eine monatelange Vorbereitungszeit voraus und eine Nachbetreuung schließt sich an, um den Erfolg zu sichern. Der EDA hat Ende 2016 eine offene Partnerschaft mit der Fachakademie für Augenoptik München (FfA) geschlossen. Claudia Büdel, Mentorin für das EDA-Projekt in Malawi, und die Münchner Meisterschülerin Marlies Nowotny berichten.

In Nkhotakota, Malawi, besteht unter dem Namen Muona Optical Centre seit 2002 ein Augenoptikprojekt, welches nach anfänglichem Start in einer Klinik seit 2009 in eigenen Räumen agiert. „Muona“ ist übrigens Chichewa und bedeutet soviel wie: du wirst sehen. Den Nachbarort Nkhotakotas, Dwangwa, besuchen die dort arbeitenden Augenoptiker einmal im Monat, um dort ebenfalls Brillen zu verkaufen. Seit 2014 gibt es eine Filiale in einem Ort namens Salima. Hezekia Pumbwa, der Manager vor Ort, hat einen Vertrag mit einer malawischen Zuckerfabrik geschlossen und versorgt deren Mitarbeiter mit Brillen. Durch diese gut zahlende Kundschaft konnte mehr Personal eingestellt werden, sodass inzwischen in jeder Filiale zwei Mitarbeiter eingesetzt werden. Zusätzlich unterstützt eine Teilzeitkraft Pumbwa bei der Buchhaltung. Nichts desto trotz bleibt der Fokus auf der Versorgung derer, die finanziell schlecht gestellt sind, mit günstigen Brillen, zum Teil auch Secondhand. Dies findet auch Ausdruck in der Partnerschaft mit der Ein-Dollar-Brille. Ende 2016 benannte Pumbwa das Muona Optical Centre in Muona Eye Health Services um.

Offene Partnerschaft mit der FfA
„Entstanden ist die Idee im Frühjahr 2016 im Sozialkundeunterricht an der FfA durch unsere Lehrerin Frau Königer“, erklärt Marlies Nowotny, Schülerin an der Fachakademie für Augenoptik München (FfA), wie es zur Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker kam. Die Meisterschüler bekamen den Auftrag, über verschiedene Hilfsorganisationen und deren Projekte zu recherchieren und einen Vortrag auszuarbeiten. „Darunter war auch das Projekt des EDA in Malawi. Das hat Carina Heimes und mir spontan zugesagt“, so Nowotny.

Den beiden Schülerinnen gefiel vor allem, dass es sich um ein nachhaltiges Projekt handelt:
- Einheimische werden zu Augenoptikern ausgebildet.
- Neue Arbeitsplätze werden geschaffen.
- Der Lebensunterhalt wird durch regelmäßiges Einkommen gesichert.
- Die Mitarbeiter werden sogar kranken- und rentenversichert.

Die beiden stellten das Malawi-Projekt ihren Mitschülern vor, die alle gleich von dem Konzept und der Idee einer Zusammenarbeit begeistert waren. Also starteten die ersten Vorbereitungen für eine solche Partnerschaft. Die Wahl dafür fiel dann tatsächlich auf den EDA mit seinem Projekt Muona Eye Health Services (MUEHS) in Malawi.

Offene Partnerschaft bedeutet einerseits, dass die Münchner Schüler freilich auch über andere Projekte berichten dürfen. Andererseits können auch Freiwillige, die nicht an dieser Schule waren, das MUEHS beziehungsweise den EDA generell weiterhin unterstützen. „Dies war uns vom EDA wichtig, um auch anderen diese Chance zu bieten“, erklärt Claudia Büdel. „Mir ist es damals nach der Meisterschule selbst so gegangen, dass traurigerweise nicht alle bestehenden Augenoptikprojekte für alle Schulabgänger zugänglich waren; das soll nicht sein.“

Sowohl der EDA als auch die FfA profitieren von der Partnerschaft.
Claudia Büdel wurde selbst  erst durch Internetrecherche auf das Muona Optical Centre aufmerksam, das damals noch unter der Obhut des Brillenwerk e.V. stand. Münchner Schüler, die auch helfen wollen, aber noch keinen genauen Ansatz haben, könnten durch den EDA Zugang zu ganz verschiedenen Projekten finden und sich persönlich informieren.
Vielleicht bilde sich später sogar ein Schülernetzwerk, um Informationen austauschen, überlegt Büdel. „Meine Kollegen vom EDA und ich wurden außerdem schon häufiger von Schülern der FfA kontaktiert zwecks Mithilfe und Interviews für das Sozialkundeprojekt von Frau Königer. Durch die offene Partnerschaft haben die Schüler weiterhin direkte Ansprechpartner.“

Der EDA steigere wiederum seinen Bekanntheitsgrad, nennt Büdel einen weiteren Vorteil der Partnerschaft. Dadurch fänden sich vielleicht Freiwillige für Hilfseinsätze, Lagerpflege, Übersetzungen von Lehrmaterial und Instandsetzung von gespendeten Altgeräten oder Ähnlichem.
„In erster Linie zählt für uns nicht, dass wir jetzt möglichst viele Freiwillige in unsere Zielländer schicken. Wer sich vorab nicht ausreichend einarbeitet und dann anschließend nicht seine Erfahrungen sowie den Stand der Entwicklung weitergibt, handelt nicht nachhaltig und nicht im Sinne der Projekte“, betont Claudia Büdel. Jeder Verein lebe von der Mitarbeit, so auch der EDA, der ja ein gemeinnütziger Verein sei. „Nur für das Abenteuer Ausland sollte keiner nach Malawi oder in ein anderes Projektland reisen“, rät die engagierte Augenoptikerin.

Weitere Aktionen sind bereits geplant
Marlies Nowotny erzählt, wie im Juli 2016 die Werbung für das Projekt startete: „Wir gingen in alle Klassen der FfA und der Berufsschule. Dabei stellten wir in Kürze das Projekt vor. Wir baten in diesem Zusammenhang um Geld-, aber auch um Sachspenden.“ Dabei seien eine Summe von 333,64 Euro sowie einige Fassungsspenden zusammengekommen. Zusätzlich gingen Spenden von Firmen ein:  eine Spaltlampe von Optik Götz aus Wasserburg, ein Scheitelbrechwertmesser von Optik Nowotny aus Hausham sowie 250 neue Fassungen von Frame4U. „Des Weiteren fand im Dezember in unserer Schule ein Glühweinverkauf statt. Uns kam die Idee, dazu Lebkuchen anzubieten. So konnten wir nochmal 82 Euro an das MUEHS spenden“, freut sich Nowotny.
Vom 1. August bis 17. Oktober 2017 werden Marlies Nowotny und Carina Heimes in Malawi Einheimische zu Augenoptikern ausbilden, auf die Gesellenprüfung vorbereiten und die vom LIV Bayern gestellte Prüfung abnehmen. Die Auszubildenden würden dadurch zertifiziert und hätten im Anschluss die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, beschreibt Nowotny weiter.
Improvisationstalent, Anpassungsfähigkeit, Kreativität und Eigenständigkeit sind beim Auslandseinsatz hilfreich.
Welche Eignung man mitbringen muss, um sich im Ausland zu engagieren, erklärt Claudia Büdel: Das augenoptische und betriebswirtschaftliche Fachwissen brächten die FfA-Abgänger ja bereits mit. Wichtig sei jedoch, dieses geduldig und je nach Einsatzland auch auf Englisch oder Spanisch vermitteln zu können. „Improvisationstalent, Anpassungsfähigkeit, Kreativität und Eigenständigkeit sind ebenfalls hilfreich, um nur ein paar Eigenschaften zu nennen. Marlies und Carina sollen in erster Linie zwei Angestellte gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Außerdem werden die beiden zwei Spaltlampen mit nach Malawi nehmen und vor allem den lokalen Manager Hezekia Pumbwa in deren Handhabung einweisen“, umreißt Büdel die Mission der zwei Schülerinnen.

Wie es an der FfA weitergeht, sobald die beiden Absolventinnen die Schule verlassen haben, beschreibt Marlies Nowotny so: „ Im September 2016 wurde wieder ein neuer Jahrgang an der FfA aufgenommen. Neun Schüler dieses Studienjahres unterstützen uns seit November tatkräftig.“ Für Carina Heimes und sie habe derzeit das erfolgreiche Ablegen ihrer Abschlussprüfungen absolute Priorität. Daher bleibe wenig Zeit für Außerschulisches. „Aus diesem Grund haben wir bereits im Februar 2017 die Leitung der offenen Partnerschaft an der FfA übergeben.“ Hauptverantwortlich seien jetzt Ariane Hesbacher und Barbara Völkl. Für die kommenden Jahre sei geplant, dass jeder Jahrgang den neuen Schülern die offene Partnerschaft vorstellt, um neue Engagierte zu werben. Diese könnten dann wiederum die Leitung des Projekts übernehmen. So soll sich eine nachhaltige Verbindung zwischen dem EDA und der FfA entwickeln.

Spenden sind willkommen
Spenden an den EDA können an folgendes Konto gerichtet werden:
IBAN: DE51 7106 1009 0000 1162 89, BIC: GENODEF1AOE
"VR meine Bank"-Raiffeisenbank Altötting

Eine Spendenbescheinigung geht umgehend zu, wenn eine komplette Adresse in der Überweisung ersichtlich ist. Wird im Verwendungszweck ein Einsatzland des EDA oder ein spezielles Projekt erwähnt, wird die Spende natürlich spezifisch verwendet, ansonsten dort, wo es momentan am nötigsten ist. Wer den Einsatz von Carina Heimes und Marlies Nowotny direkt unterstützen möchte, gebe bitte ihre Namen im Verwendungszweck an. Das meiste Geld wird für Materialbeschaffungen und Transportkosten verwendet.

Auch Materialspenden werden gerne angenommen. Diese sollten allerdings in gutem Zustand und vollständig sein. Aus diesem Grund nimmt der EDA Maschinen wie beispielsweise Schleifautomaten nur noch selten an. Oft ist es eine Frage der Zeit, bis diese kaputt gehen. Vor Ort können sie meist nicht gut repariert werden. Dann wäre es schade um den aufwendigen Versand gewesen. Fassungen, Sonnenbrillen, Kleinwerkzeuge oder Werkstattbedarf werden hingegen immer gebraucht.

Detaillierte Informationen gibt es unter: www.eda-information.de

Text: Claudia Büdel, Marlies Nowotny


 

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Nur der erste kleine Teil als Einstieg in diesen Bericht von Claudia Büdel über das "Wiedersehen in Malawi 2015"  ist als Teil-Bild oben eingestellt. Wenn Sie den ganzen Bericht lesen möchten, klicken Sie bitte auf die folgende pdf-Datei:

pdf-Datei:  2018-01-27_CLAUDIA-BUEDEL_Wiedersehen-in-Malawi_2015 


 

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Nur der erste kleine Teil als Einstieg in diesen Bericht von Claudia Büdel über die "Vorbereitung eines Hilfseinsatzes im Ausland - Lust zu helfen,  was nun?" ist als Teil-Bild oben eingestellt. Wenn Sie den ganzen Bericht lesen möchten, klicken Sie bitte auf die folgende pdf-Datei:

pdf-Fatei:  2018-01-27_CLAUDIA_BUEDEL_Die-Vorbereitung-eines-Hilfseinsatzes 


 


Nur der erste kleine Teil als Einstieg in diesen Bericht von Claudia Büdel über den wichtigen Aspekt der EDA-Arbeit "Hilfe zur Selbsthilfe" - schon möglich mit einer günstigen Basiswerkstatt gemäß dem Easy-System -  ist als Teil-Bild oben eingestellt. Wenn Sie den ganzen Bericht lesen möchten, klicken Sie bitte auf die folgende pdf-Datei:

pdf-Datei:  2018-01-27_CLAUDIA-BUEDEL_Treffen-des-EDA-2016_Hilfe-zur-Selbsthilfe 




 

EDA-Bohrmaschine zur Fertigung der "rapid glasses"...

 

EDA-Fräsmaschine zur Fertigung der "rapid glasses"...